Meine Schullaufbahn

FABIENNE

 

Die Schulzeit – ein Abschnitt im Leben, an den sich selbst die Großeltern noch öfter zurück erinnern. Und ob gerne oder ungerne sei mal dahingestellt. Was ich aus den vergangenen zwölf Jahren mitgenommen habe und was mich meine Schulzeit gelehrt hat, erfahrt Ihr hier!

 Meine Schullaufbahn verlief sehr klassisch. Von der Grundschule ging es zum Gymnasium, anschließend, nach meinem bestandenen Abitur, bewarb ich mich an zahlreichen Unis und fing an an zu studieren.

 

Während andere Mitschüler spannende Wege mit Auslandsaufenthalten einschlugen oder von der Waldorfschule auf das Gymnasium wechselten, stand für mich schon immer derselbe Weg fest. Vom Gymnasium auf ein Berufskolleg wechseln und sich für einen Zweig entscheiden müssen? - Niemals!

 

Gerade nach der Schulzeit begegnete mir oft die Frage, ob der Weg, den ich damals in der fünften Klasse eingeschlagen hatte, der geeignetste war und ob ich mich, sofern ich meine Schulzeit noch einmal bestreiten müsste, für denselben entscheiden würde.

 JA! Ich würde es genauso noch einmal machen! Natürlich stellen sich einem immer wieder Hürden in den Weg, die es zu beseitigen heißt. Aber gerade diese lehrten mich selbstständiger zu werden und auch in schwierigen Situationen nicht gleich aufzugeben.

 

 Am Ende meiner Schullaufbahn konnte ich nur feststellen, dass man sich viel zu viele Sorgen und Gedanken in der Sekundarstufe 1 machte. Dem faulen Schüler könnte es gefallen, dass gerade einmal die versetzungs-ausreichenden Noten ausreichen würden, um in die Oberstufe zu gelangen. Viele meiner Mitschüler schrieben dies auch in unser Abibuch. Ein Tipp, den sie sich selbst gerne schon zu Beginn der fünften Klasse gegeben hätten.

 Auch die EP ist ein verhältnismäßig ruhiges und entspannt anzugehendes Schuljahr. Um die Wurst ging es dann aber der Q1. Ständig zu lernen, den Druck zu haben, ja die genügenden Punkte für die Abitur-Qualifikation zu erreichen, war kein so schönes Gefühl.

 Doch schließlich, nach langer Plackerei war er da, der letzte Schultag. Mit Auto-Korso verkündeten wir der gesamten Innenstadt von unserem Glück, nie wieder Unterricht haben zu müssen. Dass uns die schlimmste Zeit noch bevor stand, hatten wir vorerst verdrängt.

 

Ich kann nur jedem Schüler empfehlen, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen! Die anfänglich lang erscheinende Zeit zu den Abiklausuren verging wie im Fluge und ich hatte bis zu meinem ersten Prüfungstag nicht das Gefühl, genug gelernt zu haben. Mit dem Inhalt von bestimmt sechzig Lernzetteln im Kopf schrieb ich meine erste Klausur, zwei Tage später die zweite, achtzig Lernzettel beinhaltende Klausur. Zwei Wochen später stand die letzte schriftliche Klausur an, die ich ebenfalls meisterte, wenn auch mit weit aus weniger Motivation.

 

Schließlich vollendete die von allen Schülern gefürchtete mündliche Prüfung das Prüfungsprogramm. Hier sei allen Schülern unter euch gesagt, dass es bei weitem nicht so stressig und schlimm verläuft, wie es sich in den Vorstellungen der meisten Schülern abspielt.

 

Nachdem ich meine Ergebnisse erhalten hatte und in keinem Fach in die Nachprüfung musste, war ich endlich frei! Die Anspannung der letzten Wochen fiel endlich von mir ab. Das lange Bangen um die Prüfungsergebnisse hatte ein Ende. Zwar gab es noch einiges an Planungsbedarf für den anstehenden Abiball, verglichen mit dem vorherigen Prüfungsstress jedoch ein Klacks.

Wie sicherlich jeder andere könnte ich ganze Bücher über meine Schullaufbahn schreiben, dies würde jedoch den Rahmen meines Posts sprengen. Es sind die kleinen, lustigen, spannenden und schönen Erlebnisse, an die ich mich immer wieder zurückerinnere. Und ich hoffe, Ihr könnt das auch!

 

 Eure Fabienne