Von "A" wie alphabet, bis "Z" wie zeugnis

 LARA

 

Vom kleinen Mädchen mit Schultüte, bis hin zum Abiturient auf dem Abiball. Der Lebensabschnitt "Schulzeit" schreibt ganz unterschiedliche und spannende Kapitel. In meinem Artikel möchte ich euch einen Einblick in jenen Abschnitt geben und folgende Frage beantworten: Kann sich der Personal Purpose schon in der Schule entwickeln? :-)

 

Lara hat schnell guten Kontakt zu allen Mitschülern gefunden, zeigte sich stets freundlich und aufgeschlossen und suchte auch den persönlichen Kontakt zu ihren Lehrerinnen.“

 

(Zeugnis, Klasse 1, 2004)

 

In meinem heutigen Artikel möchte ich euch einen kleinen Einblick in meine Schulzeit geben. Anfangen werde ich deshalb mit meiner Grundschulzeit. Im Jahr 2004 stand ich, Lara, mit meiner Schultüte, voller Motivation und mit großen Augen, vor meiner Grundschule. Die Aufregung diesen neuen Lebensabschnitt zu beginnen war groß. Mit welchen Freundinnen komme ich in eine Klasse? Ist meine Lehrerin nett? Wann bekomme ich meinen Stundenplan? Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich mich trotz perfekt ausgestatteter Federmappe, ordentlich beschrifteten Heften und Ballerina – Schultüte nicht ganz sicher gefühlt habe. :-)

 

Meine Lernmotivation war vom ersten Tag an sehr hoch. Ob Sachkunde, Englisch oder Religion – ich habe mich für die verschiedensten Fächer begeistern können und hatte die Lehrer schnell auf meiner Seite. Innerhalb dieser vier Jahre haben sich auch meine Kompetenzen herausgestellt. Das Erlernen von Sprachen machte mir große Freude.

Nach der Grundschulzeit habe ich dann eine gymnasial Empfehlung bekommen und unsere Wahl fiel auf ein Gymnasium mit Montessori – Zweig in der Unterstufe. Ich erinnere mich sehr gut an das Gefühl, nun zu den „Großen zu gehören“, jedoch verschwand dieses Gefühl mit Eintritt in die neue Schule. Neue Leute, neue Fächer, neue Lehrer – aber meine altbewährte Methode, mit Eigenmotivation, Begeisterung für neue Themen und Ehrgeiz zum Ziel zu gelangen, hat mir auch hier wieder geholfen.

 

Im Laufe der Jahre bekam ich ein immer sicheres Gespür für meine Stärken. Auch wenn ich mich fächerübergreifend für viele Themen begeistern konnte, konzentrierte ich mich in der Mittelstufe vor allem auf den sprachlichen Zweig. „Je suis Lara. I am eighteen years old. Yo soy de Alemania.“ Es hat mir unglaubliche Freude bereitet, mich in unterschiedlichen Sprachen auszudrücken und diese miteinander zu verknüpfen. Außerdem habe ich während dieser Zeit großes Interesse für soziale – und politische Fächer entwickelt. Diese Entwicklung hat mich auch in der Wahl meiner Abiturfächer bestärkt. Die Oberstufe hat zudem einen großen Wandel dargestellt. Plötzlich gewinnen ehemalige Nebenfächer an großer Bedeutung und man stellt fest, dass es nun mit großen Schritten Richtung Abitur geht.

 

Schließlich wählte ich Englisch und Pädagogik als Leistungskurs, Mathe als drittes schriftliches Abiturfach und Sozialwissenschaften / Wirtschaft als mündliches Fach. Mit dieser Wahl bin ich auch rückblickend sehr zufrieden und würde heute am Tag nichts verändern. Ich habe meine Abiturfächer nach Interesse und Leistung gewählt, da man sich mit jenen Fächern letztendlich am meisten beschäftigt.

 

Im Oktober 2015 folgte noch die Kursfahrt mit meinem Englisch – LK. Gemeinsam sind wir nach London gefahren und haben dort eine tolle Woche verbracht. Viele meiner Freunde kannte ich wirklich schon seit der fünften Klasse und es ist ein schönes Gefühl, wenn Menschen dich bis zu deinem Schulabschluss begleiten.

 Und so näherte ich mich langsam dem Jahr 2016 – meinem Abiturjahr. In den Weihnachtsferien 2015 habe ich angefangen zu lernen. Ab diesem Zeitpunkt besitzt jeder Mensch seine ganz eigene Strategie mit der Anspannung und dem Lernstoff umzugehen.

 

Mein Abitur – Überlebenspaket? Zusammenfassende Bücherbände, eintausend Textmarker, Lernzettel und Schokolade :-) Es ist teilweise wirklich nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und sich somit bestmöglich auf die abiturrelevanten Themen vorzubereiten.

 

Anfang April 2016 habe ich dann meine Klausuren geschrieben und ich muss zugeben, dass ich eine Ader hatte. :-) Ich habe zuvor tausende mögliche prüfungsrelevanten „Themen – Vorhersagen“ durchgespielt, und lag damit am Ende des Tages gar nicht mal so falsch.

Womit kann man einen Artikel über die Schulzeit nun am Besten beenden? Mit dem unvergesslichen Gefühl alle Prüfungen geschrieben zu haben, mit seinen Ergebnissen zufrieden zu sein, am Abiball seinen Erfolg zu feiern und ein neues Kapitel im Leben zu beginnen.

 

Ich freue mich darauf, diesen neuen Abschnitt gemeinsam mit Euch zu gehen!

 

 Eure Lara