Schluss mit dem ewigen Aufschieben!

FABIENNE

 

Ich bin ein absoluter Listenmensch. Was mit einer Packliste für den dreiwöchigen Urlaub anfing, artete aus, bis ich fast nichts mehr ohne To-do-Listen erledigen konnte.

Nicht alle Aufgaben – wenn man ehrlich ist die Wenigsten – erledigt man mit viel Freude und vor allem sofort. Der Termin für den nächsten Kinobesuch erledigt sich quasi von selbst, während sich Sparkassen-, Arzttermine oder ähnliches immer weiter nach hinten schieben. Das ewige Aufschieben ist geboren. Ein Teufelskreis, aus dem man nicht so einfach wieder heraus kommt. Doch wie motiviert man sich dazu, auch diese Dinge schnellstmöglich zu erledigen?

 

 

Ganz einfach! Seitdem ich Listen führe, bin ich süchtig danach, alles abhaken zu können. Das befreiende Gefühl, die Liste zusehend schrumpfen zu sehen, bringt Motivation mit sich, mehr an einem Tag zu erledigen. Am besten setzt ihr euch in einer ruhigen Minute am Wochenanfang oder -ende an euren Schreibtisch und plant die anstehende Woche komplett durch. Dabei solltet ihr  die Prioritäten sowie die verschiedenen Felder der Aufgaben achten. Plant ihr für verschiedene Alltagsbereiche? Dann macht am besten verschiedene Überschriften, unter denen ihr, ebenfalls unter Beachtung von Prioritäten, Aufgaben zu den bestimmten Bereichen auflistet. Pinnt euch die fertige Liste einfach an euren Schreibtisch, eure Pinnwand oder euren Terminkalender und hakt die erledigten Aufgaben einfach ab. Ihr werdet merken, wie gut es sich anfühlt, immer mehr abgehakt zu haben. Am Ende der Woche könnt ihr die abgehakte Liste getrost in den Müll werfen und eine Neue beginnen. Nach diesem Prinzip vergesst ihr das Aufschieben und freut euch über jede fertige Liste.

Und noch ein Tipp für die ganz Faulen unter euch: Aufgeschobene Dinge der Liste werden einfach auf die Nächste übertragen oder die alte Liste wird solange aufgehoben, bis alles abgehakt ist. Um einen Listenstapel zu vermeiden, ist das ein idealer Ansporn, nichts mehr zu vertagen.

Ihr könnt in solche Listen in verschiedensten Versionen kaufen. Mit einem schönen Design macht es gleich viel mehr Spaß die Listen auszufüllen.

Preisgünstiger ist es aber natürlich, wenn ihr sie selber schreibt. Falls ihr nicht so die rechte Idee habet, wie man so etwas ansprechend angeht, schaut euch unsere folgenden Tipps an, vielleicht ist das passende Modell dabei.

 

1. Die Häkchen-Liste

 

Ob handschriftlich oder am Computer abgetippt ist hier egal. Solange alles leserlich und ansprechend gestaltet ist, macht es Spaß, die Liste auszufüllen Häkchen sind auch, wenn die Liste schon zur Hälfte abgearbeitet ist, noch übersichtlich. Ihr könnt klar erkennen, was ihr in der Woche bereist getan habt und was nicht. Ihr könnt bei Packlisten oder Lernlisten auch noch eine weitere Häckchenzeile anbringen. Die erste besagt, ob ihr die Dinge schon gekauft bzw. gelesen, die zweite, ob ihr auch alles gelernt bzw. In den Koffer gepackt habt.

 

2. Die Durchstreich-Liste

 

Sicherlich ist dieses Modell nicht das Übersichtlichste, aber es macht umso mehr Spaß, alles durchstreichen zu können. Die Liste sieht am Ende der Woche richtig ausgefüllt und durchgearbeitet aus.

 

3. Die Verschiedene-Bereiche-Liste

 

Um stets eine Übersicht zu behalten und Aufgaben mit derselben Priorität gleichermaßen auf die Liste zu schreiben, empfiehlt es sich, unter große Überpunkte wie "Einkauf", "Uni", "Sonstiges" die verschiedenen zu erledigenden Aufgaben zu listen.

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Anregungen geben, mithilfe von Listen das ewige Aufschieben zu beenden. Wenn ihr selbst noch Tipps gegen den inneren Schweinehund habt, teilt sie gerne mit uns und der Community!

 

 

Eure Fabienne

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