Zubehör für die Uni - Nützliche Gadgets, die mir beim Lernen helfen

FABIENNE

 

Ich habe vor ein paar Wochen bereits einen Artikel über Lerntipps geschrieben, in dem ich euch eine kluge Schreibtischaufteilung für ein erfolgreiches Lernen vorstellte. Über spezielles Lernzubehör habe ich damals allerdings noch nicht berichtet. Nach und nach habe ich einen Lern- und Organisationsstil entwickelt, an dem ich immer stärker festhalte. Einiges an Zubehör hat sich als besonders nützlich herausgestellt, anderes als weniger brauchbar. Was ich euch an hilfreichen Gadgets fürs Lernen empfehlen kann? Findet es jetzt heraus!

"Der beste Freund des Studenten"

Collegeblöcke stellen sich im Laufe des Semesters als ideale Begleiter für den Uni-Tag heraus. Man kann in willkürlicher Reihenfolge Mitschriften sammeln und hat somit immer alles dabei.

Schwierig erweist sich ein solches System jedoch, wenn das Semester dem Ende naht und das Chaos im Block scheinbar un durchkämmbar geworden ist. Ich habe mir angewöhnt, die Mitschriften am Ende des Uni-Tages sofort herauszureißen und in einen Heftstreifen zu heften. Jeder Streifen ist für ein Seminar bzw. eine Vorlesung vorgesehen. Alle Seminare eines Fachs teilen sich wiederum einen Ordner. So habe ich eine Übersicht über alle Mitschriften in korrekter Reihenfolge, ohne am Ende des Semesters panisch meine Unterlagen sortieren zu müssen. 

 

"Die halten alles zusammen!"

Ich bin ein großer Freund von Heftklammern. Anders als eine herkömmliche Büroklammer können diese nämlich große Mengen an Papier zusammenhalten. Längere Texte, mehrere Lernzettel - alles ist zusammengeheftet und geht nicht verloren. Ohne sie gehe ich nicht mehr aus dem Haus. 

 

"Lernhefte - nützlich oder Zeitverschwendung?"

Gegen Ende des Semesters werden auch zusammengeheftete Lernzettel unübersichtlich. Ich habe daher schon zu Abitur-Zeiten damit begonnen, alle Lernzettel einer Klausur bzw. eines Faches in einem Heft zusammenzuhalten. Dies gelingt am besten in ganz normalen Schulheften oder kleinen Ringbüchern. Meist drucke ich mir die Lernzettel aus und klebe sie auf die Heftseiten. So bleibt alles zusammen und nichts kann verloren gehen. Für meine Abiturfächer nutzte ich ein Ringbuch mit Trennstreifen. Für jedes Fach war ein Block-Teil reserviert. Auch diese Lernheftform hat sich bewehrt. 

 

Laptop mit Word

Nicht immer sind handschriftliche Lernzettel so übersichtlich. Es wird schnell anstrengend, alles per Hand zu schreiben. Ich tippe daher das Meiste meiner Mitschriften zu knapp gefassten Word-Dateien zusammen. Das Gute daran: ich drucke, sobald ich mit dem Auswendiglernen beginne, alle mir wichtig erscheinenden Zettel aus. Alles andere bleibt auf meinem USB-Stick und geht nicht verloren. So spart man sich Papier und Tinte. 

 

"Speicher für allen Stoff"

Unverzichtbar geworden ist für mich auf jeden Fall mein USB-Stick. Ich habe mir direkt zu Beginn der Uni einen 16 GB großen Stick gekauft, auf dem ich seither alle Lernzettel, Texte und Präsentationen speichere. Durch zahlreiche Ordner (für jedes Seminar einen), habe ich einen Überblick und muss nicht lange nach Dateien suchen. 

 

Textmarker und Post-Its

Nicht alles lohnt sich dazu, aufgeschrieben oder abgetippt zu werden. Lange Texte, Bücher und eventuell doch unübersichtlich gewordene Lernzettel können schnell durch Textmarker und Post-Its gerettet werden. Die einzige Hürde, die sich mir stellt, ist, nur das Wichtigste zu markieren. Auch Einteilungen, die man mithilfe von Post-Its vornimmt, müssen weiterhin übersichtlich bleiben. 

 

Heftstreifen

Ewig dankbar werde ich dem Erfinder der Heftstreifen sein! Anders als Schnellhefter ermöglichen diese es nämlich, alle mit Heftstreifen zusammen gehaltenen Zettel in einen separaten Ordner zu heften. So besitze ich für jede Vorlesung, jedes Seminar und jedes Tutorium einen eigenen Heftstreifen, in dem alle Mitschriften gesammelt werden. Damit nicht verknickt oder schmutzig wird, wird alles in einem Ordner gesammelt. Benötigt man dann einige Mitschriften für das anstehende Seminar, können diese einfach mitsamt Heftstreifen in einen Schnellhefter geheftet und so bedenkenlos in die Uni transportiert werden. 

 

Semesterplaner

Eine Investition, die ich nicht hundertprozentig empfehlen kann, ist mein Semesterplaner. Zwar sind in diesem einige nützliche Tipps rund um das erste Semester enthalten, allerdings verwende ich die zahlreichen Tools des Planers eher selten. Mir reicht an sich ein ganz normaler Terminkalender. Ich benötige keine zusätzlichen Klausurlisten, Adresszeilen oder Projektplanungsblätter. Für das erste Semester ist der Planer sicherlich ganz hilfreich, hat man sich jedoch einmal in das Uni-Leben eingefunden, sind viele der Tools im Planer eher unnötig.

 

"Ohne ihn läuft gar nichts!" 

Ob grüner Tee, selbstgemachte Limonade oder Kaffee - ohne eine kleine Stärkung geht bei mir gar nichts! Ich kann mich nicht konzentrieren, bekomme schnell Kopfschmerzen und bleibe nicht lange beim konzentrierten Lernen. In einer hübschen Tasse macht sich eine solche Belohnung für die harte Arbeit noch viel netter auf dem Schreibtisch. ;-)

 

Es gibt natürlich noch viele andere Gadgets, die sich als nützlich auf eurem Schreibtisch bewehren. Da ich darüber allerdings schon einen Artikel verfasst habe, wollte ich mich heute auf das wesentlich Neue beschränken. Ich hoffe ich konnte euch einige Tipps geben und euch zu Lernen motivieren. 

 

Eure Fabienne