Sport im Uni-Alltag - Machbar oder nicht?

FABIENNE

 

Ich denke es ist auf jeden Fall machbar! Neben der Uni ist Sport sehr wichtig. Welche Sportart ich selbst seit Jahren betreibe und wie ihr euch zum Sporttreiben motivieren könnt, erfahrt ihr hier!

Schon zu Beginn des ersten Semesters stellte sich mir die Frage, wie man Hobby und Uni miteinander kombinieren könne. Mir ging es dabei um mein geliebtes Tanzen, das ich auf keinen Fall an den Nagel hängen wollte.

 

Meine Uni bietet zahlreiche Sportkurse an, die entweder über das gesamte Semester laufen oder in den Semesterferien angeboten werden.

Die Angebote entsprachen leider nicht meinen Vorstellungen, da sie meist entweder für "Anfänger" oder für "fortgeschrittene Anfänger" angeboten werden. Daher kommt es für mich nach wie vor nur in Frage, meinem Hobby an meiner Tanzschule nachzugehen, bei der ich seit vielen Jahren angemeldet bin.

 

Doch mit dem neuen Alltag, den die Uni mit sich bringt, ist es schwer, Zeit für das Hobby einzuräumen.

Der erste Unterschied zur Freizeit nach der Schule ist, dass man nach der Uni keine Freizeit an sich hat. Sobald der anstrengende Uni-Tag beendet ist, bahnt sich ein stundenlanges Arbeiten am Schreibtisch an, das man für solch banale Sachen wie dem Sport, nicht gerne unterbrechen möchte.

Oft muss ich mich daher regelrecht zwingen, zum Sport zu gehen und die Sachen auf meinem Schreibtisch liegen zu lassen. Ich habe dabei häufig ein schlechtes Gewissen, da ich die Frage, wie ich die zahlreichen zu bewältigenden Termine und Aufgaben in der wenigen verfügbaren Zeit überhaupt erledigen soll, dadurch noch weniger beantworten kann.

 

Nach jeder Tanzstunde stelle ich allerdings fest, dass mein Körper auf das Tanzen angewiesen ist. Ich vergesse für einen Moment alle Probleme, die im Alltag auf mich warten und gebe mich ganz der Musik hin.

Hier bin ich, im Gegensatz zur Schreibtischarbeit, körperlich geschafft, während mein Kopf einmal Pause hat.

Ich sammle neue Kraft und Motivation, meine Aufgaben zu erledigen.

 

Somit kann ich nur jedem raten, das geliebte Hobby neben der Uni laufen zu lassen. Jeder Körper benötigt Sport, denn dieser hält fit und gesund. Was nutzt einem alles Wissen der Welt, wenn man körperlich nicht in der Lage ist, lange zu leben? Der Körper merkt sich, ob man in der Jugend Sport getrieben hat oder nicht. Es kann euch nur zum Guten werden, wenn ihr euch sportlich aktiv haltet.

 

Tipps, welche Hobbys nicht am besten neben der Uni eignen, kann ich euch nicht geben. Das ist individuell. Für viele ist schon der Besuch eines Fitnessstudios ausreichend, andere benötigen Manschaftssport.

Wenn ihr euch generell nur schwer dazu motivieren könnt, Sport zu treiben, ist es ratsam, sich eine Freundin zu suchen, die zum Sporttreiben motiviert. Sie kann euch einen Ansporn geben, wöchentlich mit ihr Sport zu treiben.

Generell eignet sich der Mannschaftssport auch dazu, sich wöchentlich zum Sport zu zwingen. Der Teamgeist hält hier das schelchte Gewissen aufrecht, sobald wir das Hobby vernachlässigen.

 

Ich kann euch nur noch einmal ans Herz legen, Sport zu treiben! Mir – und vielen anderen – hilft er im Uni-Alltag sehr.

 

 

Eure Fabienne