Tipps für alle zukünftigen Abiturienten

FABIENNE

 

Für viele Schülerinnen und Schüler steht das letzte Schuljahr vor dem Abitur an und anstatt immer etwas über Studenten- und Uni-Tipps zu schreiben, möchte ich heute allen baldigen Abiturienten hilfreiche Tipps und Tricks für den wohl anstrengendsten Abschnitt der gesamten Schulzeit geben. Mit der Erfahrung von zwei Semestern Uni und der erfolgreichen Absolvierung meines Abiturs 2016, versuche ich euch das Wichtigste für eure letzten Schuljahre mitzugeben. 

Zeitig anfangen, zu lernen

Lernen beginnt nicht in den letzten Wochen vor den Prüfungen, sondern schon zwei Jahre vor dem Abitur. Sobald ihr euch für eure Abifächer entschieden, eure LKs gewählt habt und die ersten Wochen der Q1 begonnen haben, müsst ihr mit dem Lernen anfangen. Alles, was ihr fortan für die Klausuren lernt, werdet ihr für die Abiturklausuren benötigen. Schreibt euch daher ausführliche und inhaltlich korrekte Lernzettel, die ihr auch für euer Abitur nutzen könnt.

Später ist es dann eine reine Wiederholung. Wenn ihr ausführlich und lange genug lernt, verankert sich euer Wissen im Langzeitgedächtnis und ihr müsst die Inhalte später nur noch einmal "hervorkramen".

 

Austausch ist wichtig

Kennt ihr Leute, die bereits ihr Abitur in der Tasche haben? Vielleicht haben diese einige Tipps für euch. Auch deren Lernzettel können euch eine große Hilfe sein.

Tauscht euch auch regelmäßig mit euren Mitschülern aus, um Missverständnisse in den Themengebieten aufzudecken.

 

Übungsklausuren

Von euren Lehrern erhaltet ihr die Zungangsdaten für die Standardsicherungen NRW. Dort findet ihr einige Abiturklausuren der vergangenen Jahre. 

Viele meiner Lehrer nutzten diese Klausuren als Hausaufgabe. Dann kann man die Lösungen im Plenum besprechen und mögliche Fragen klären. Eure Lehrer besprechen die Klausuren nicht? Sprecht sie einfach an und teilt ihnen den Vorschlag, die Klausuren als Hausaufgaben zu machen mit. Sie finden die Idee bestimmt super.

 

Die mündliche Prüfung

Die meisten Schüler fürchten sich am meisten vor der berüchtigten mündlichen Prüfung. Alleine vor drei bis vier Lehrern zu sitzen und geprüft zu werden, erscheint einem im ersten Moment als furchtbar, allerdings haben ALLE zahlreichen Abiturienten vor euch diese Hürde auch überwunden. Mir hat der Gedanke geholfen, dass auch die Prüfer mal in ihrer mündlichen Prüfung saßen und so aufgeregt waren, wie ich selbst.

Rückblickend musste ich auch feststellen, dass man im Leben viel schwierigere Prüfungen machen muss. Dazu gehören auch zahlreiche mündliche Prüfungen an der Uni.

Meine Nervosität war viel größer vor der Prüfung, als währenddessen. Meine Lehrerin versuchte mich durch Witz und lockerer Atmosphäre zu beruhigen und das gelang auch so gut, dass ich zu Beginn der Prüfung kaum noch nervös war. Letztendlich ist alles gut gelaufen und ich würde nicht sagen, dass die mündliche Prüfung schlimmer war, als die schriftlichen.

 

In den letzten Wochen

Durchatmen! Bald ist alles geschafft. Bis dahin steht euch allerdings noch ein langer Weg bevor, auf dem man nicht um Berge von Lernzetteln und Haufen von Büchern herum kommt.

Die Motivation, bald alles geschafft zu haben, hält euch gewissermaßen am Leben. Schlaft ausreichend und schafft euch viele Lernpausen, in denen ihr nicht an eurem Handy hängt, sondern nett mit euren Freunden bei einer Tasse Kaffee quatscht.

Ebenfalls wichtig sind Lerngruppen. Trefft euch mit Freunden, die in euren LKs und Abifächern sind und tauscht euch über die Themen aus. Gegenseitiges Abfragen ist ebenfalls hilfreich.

 

In den nächsten Wochen werde ich immer wieder über Tipps rund um das Abitur schreiben. Schaut also immer wieder auf unserem Blog vorbei.

 

 

Eure Fabienne