Stundenplan richtig gestalten

FABIENNE

 

Für mich ist es jedes Mal ein Alptraum meinen Stundenplan zu erstellen. Mithilfe von zahlreichen kleinen Helfern gelingt es mir, unter vermehrtem Kopfzerbrechen, einen Plan zu erstellen, der zumindest nicht aus allzu vielen Dopplungen besteht.

 

Wenn ihr ähnliche Schwierigkeiten habt oder euch euer erstes Semester – und somit euer erster Stundenplan – noch bevorsteht, helfen euch diese Tipps mit Sicherheit!

Sobald die Veranstaltungstermine auf der Internetplattform bekannt gegeben werden, erstelle ich mir auf meinem Laptop eine Tabelle, in die ich alle möglichen Termine von Vorlesungen und Seminaren eintrage, die zu meinem Studiengang gehören.

Hierbei nehme ich keine Rücksicht auf Überschneidungen!

In einem zweiten Schritt markiere ich jede identische Veranstaltung, die in meinem Stundenplan auftritt, in derselben Farbe. Beispielsweise möchte ich Modul 4 a in Germanistik belegen. Ich schreibe alle möglichen Termine in meine Tabelle und markiere sie rot. Termine anderer Modulteile werden entsprechend in anderen Farben markiert.

Wenn alle Termine eingetragen und markiert sind, drucke ich mir meine Tabelle erst einmal aus.

 

Auf meiner Uni sollte man für jede Veranstaltung vier Termine vormerken und mit verschiedenen Prioritäten belegen. Einer dieser Termine wird in der Regel am Ende eurem Stundenplan angehören.

Belege ich also Modul 4 a, wähle ich vier Terminmöglichkeiten aus. Wichtig ist hierbei, zu schauen, ob sich viele zeitliche Überschneidungen bilden können. Mithilfe der Prioritäten könnt ihr dann abwegen. Welcher Termin erscheint euch am geeignetsten? Wann möchtet ihr nur ungerne in der Uni sein?

Leider ist es nicht immer möglich, Überschneidungen zu entgehen. Ich hatte selbst das Problem, drei Veranstaltungen auf dem selben Termin belegen zu müssen. Diese habe ich dann allesamt mit der niedrigsten Priorität belegt und zum Glück auch nicht bekommen.

Leider kann man oftmals nicht nach Interesse wählen. Auch, wenn mich viele Veranstaltungen viel mehr interessiert hätten, als meine tatsächliche Wahl, konnte ich mich nicht immer für diese entscheiden. Wenn sie zum Beispiel viel zu viele Überschneidungen aufwiesen, mussten sie leider außen vor gelassen werden.

 

Auf dem ausgedruckten Plan notiere ich mir mithilfe von Zahlen meine vier Prioritäten für jede Veranstaltung. So habe ich den direkten Überblick und kann mögliche Überschneidungen entdecken und beheben.

 

Nach den ersten Semestern hat man allmählich auch ein Gespür dafür, welcher Dozent in einem Seminar gut oder weniger gut "passt". Wenn ihr aus eigener Erfahrung wisst, dass Dozent XY furchtbar streng ist und für euch überhaupt nicht geeignet scheint, wählt ihr besser ein anderes Seminar. Ich habe mich mit einigen Kommilitonen aus höheren Semestern unterhalten und so ebenfalls eine Information darüber erhalten, welcher Dozent am besten zu mir passt.

Sollte es möglich sein, wählt also am besten nach Sympatie und Qualität.

 

Bis der Stundenplan von den zuständigen Bearbeitern veröffentlicht wird, dauert es meist einige Zeit. Circa drei Wochen vor Uni-Beginn habt ihr euren fertigen Stundenplan.

 

Solltet ihr Überschneidungen in eurem fertigen Stundenplan haben, könnt ihr eure Kommilitonen fragen, ob jemand mit euch tauschen möchte. Das ist in den meisten Fällen, unter Absprache mit eurem Dozenten, problemlos möglich.

Auch könnt ihr die erste Stunde eures Wunschseminares besuchen. In meinem Studiengang ist es zumindest so, dass alle Komilitonen, die in der ersten Seminarstunde unentschuldigt fehlen, automatisch keinen Platz mehr im Seminar haben und Studierende, die "unangemeldet" im Kurs sitzen, in ihren Platz rücken.

Gebt also die Hoffnung nicht auf, falls ihr keinen Seminarplatz bekommen habt.

 

Eure Fabienne