Stay motivated - wie auch negative Gefühle unsere Motovation positiv beeinflussen

FABIENNE

 

Angst und Stress sind oft der ständige Klausurphasenbegleiter. Sobald es um die Erzielung einer uns wichtigen Leistung geht, kommen Selbstzweifel in uns auf. "Kann ich das überhaupt schaffen?" "Wieso sollte mir etwas gelingen, was mir eigentlich nicht liegt?"  

Viele Menschen würden ihre negativen Gefühle am liebsten unterdrücken, doch das muss meiner Meinung nach nicht sein! Wie ihr durch negative Gefühle eure Motivation unterbewusst positiv beeinflusst, erfahrt ihr hier.

Natürlich kann uns der Prüfungsstress förmlich überrollen. Wir können nicht mehr richtig schlafen und denken in jeder freien Minute an die anstehenden Klausuren. Diese Form des Stresses ist natürlich nicht mehr gesund! Wir haben vor bestimmten Prüfungen in unserem Leben mehr Angst, als vor anderen. Sollten wir jedoch vor jeder anstehenden Prüfung derartige Angstzustände erleben, sollten wir überlegen, ob diese Gefühle noch "normal" sind. 

Ich bin der Meinung, dass uns Prüfungsdruck zum Lernen anspornt. Schließlich lernen wir weniger schnell, wenn wir die Themen schon gut können oder schlichtweg weniger Druck hinter der Prüfung sehen. 

Gerade für die Lernmuffel unter uns motiviert Prüfungsstress und -druck also zum Lernen. 

 

Ein weiteres negatives Gefühl, was durch Leistungsstress entstehen kann, ist Wut. Hier meine ich insbesondere jene Wut, die durch andere Menschen beim Lernen erzeugt wird. Beispielsweise gibt es viele Dozenten, die Zweifel daran haben, dass der Großteil des Kurses die Klausur bestehen wird. Ich hatte selbst viele Dozenten, die Aussagen hervorstießen, die sich immer darum kreisten, dass die Lern- und Leistungssituation im Kurs miserabel sei. Mich spornten solche Aussagen an!

"Der zeig ich es doch!" - mit solchen Gedanken verbrachte ich dadurch viele Stunden am Schreibtisch und lernte eisern für die bevorstehende Klausur. Bisher hatte dieses Verhalten immer Erfolg. 

 

Zum Leben gehören auch Niederlagen dazu. Man muss lernen, diese einzustecken und etwas daraus zu machen. 

Menschen, die noch nie gefallen sind, stecken sich ihre Ziele oft zu hoch, haben entweder keine Angst vor dem Fall oder so große, dass sie sich am Ende selbst im Weg stehen. Beide Zustände sind gefährlich. Wer zu waghalsig wird, riskiert, alles zu verlieren, da er mit einer Niederlage nicht klar kommen würde. 

Durch Niederlagen werden wir allmählich zu Realisten. Wir lernen, mit Niederlagen umzugehen und auf unser Bauchgefühl zu vertrauen. 

 

Durch Konkurrenz entstehen ebenfalls Leistungsdruck und negative Gefühle.  Ängste, Sorgen, Stress und sogar Wut gehören zum Standartprogramm, wenn es um Konkurrenzkämpfe geht. 

Doch gerade deshalb ist Konkurrenz so wichtig! Wir vergleichen uns ständig mit anderen Menschen und lernen uns dabei besser kennen. Bei den Vergleichen entscheiden wir, ob die beobachtete Eigenschaft anderer Menschen besser oder schlechter ist, als unsere eigene. Auch erkennen wir, ob unsere Leistung besser oder schlechter ist. Durch den Austausch mit unseren Konkurrenten erhalten wir ein ständiges Update aus unserer Umwelt. Wir können uns so jederzeit in die Gesellschaft und speziell in unserer Umfeld einordnen und sehen, was wir noch benötigen, um den Konkurrenzkampf zu gewinnen. 

 

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg für alle anstehenden Prüfungen!

 

Eure Fabienne