brainfood - Mein Selbstexperiment

FABIENNE

 

Foodtrends wechseln gefühlt so oft, wie Modetrends. Dennoch haben wir immer das Gefühl, sie mitgemacht haben zu müssen. Ob es in Richtung #veggie oder #vegan oder einfach auch #healthy oder #smoothiebowl geht, wir bekommen sofort ein schlechtes Gewissen, wenn wir uns weiterhin "ungesund" oder eben #nothealthy ernähren.

 

An sich finde ich Foodtrends nicht schlimm, im Gegenteil sogar sehr interessant. Meiner Meinung könnten sich die Trendsetter allerdings auch mal Gedanken darüber machen, wie sich der Mensch möglichst Gehirn- und Leistungs-freundlich ernähren kann.

Ich habe mich in den vergangenen Wochen stark mit dem Thema der Gehirn- und leistungsfreundlichen Ernährung auseinander gesetzt und den Selbstversuch gemacht. Schmeckt dieser #brainfood? Unterscheidet er sich von meinem sonstigen Essverhalten? Werde ich dadurch wirklich geistig fitter?

 

Um leistungsstark sein zu können, muss unser Gehirnstoffwechsel gut funktionieren. Gesundes und ausgewogenes Essen sind hier wichtige Hilfsmittel.

 

Zu meinem #brainfood-Plan gehörte, jeden Tag ausreichend zu trinken. Leidet der Körper unter Flüssigkeitsmangel, wirkt sich dies durch Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsmangel aus.

Täglich musste ich zwei bis drei Liter ungesüßte Saftschorle, Wasser oder Tee zu mir nehmen. Für mich bedeutete dies schon die erste Schwierigkeit. Da ich sonst eher zu wenig trinke, musste ich mich regelrecht zum Trinken zwingen. Ein negativer Nebeneffekt: es ist nicht gerade vorteilhaft, sich nicht in der Reichweite einer Toilette zu befinden.

 

Täglich auf meinem Frühstückstisch standen entweder Haferflocken oder Vollkornbrot. Da das Gehirn Mehrfachzucker benötigt, um leistungsfähig zu sein, ist es wichtig, bereits am Morgen Gemüse, Obst, Vollkornbrot oder Haferflocken zu sich zu nehmen.

Ich entschied mich meistens für geröstetes Vollkornbrot mit Frischkäse und Tomate oder Jogurt mit Haferflocken und Obst. Hier verwendete ich des Öfteren auch Trockenobst, da es durch seine Omega-3-Fettsäuren besonders gehirnfreundlich ist.

In meine Unitasche wanderten Rohkost, ein Vollkorn-Pausenbrot oder Müsli mit Früchten.

Abends begrüßten mich auf meinem Teller stets ein paar Oliven oder Walnusskerne, da diese durch ihre ungesättigten Fettsäuren wichtig für die Entwicklung des Gehirns sind.

Da ich oft tagsüber zu keiner warmen Mahlzeit komme, hole ich dies am Abend nach. Auch hier achtete ich darauf, öfter mal Fisch (Omega-3-Fettsäuren) oder Gerichte mit Hülsenfrüchten zu essen.

 

Um meinem Gehirn leistungs-technisch hin und wieder einen Kick zu geben, verzehrte ich vor spät anstehenden Veranstaltungen gerne eine Portion Jogurt mit Obst, da diese schnell zu Konzentration verhelfen sollen.

 

Wichtig für alle meine Mahlzeiten: sie sollten nicht zu viel sein. Fünf kleine Portionen über den Tag verteilt sind leistungsfreundlicher als zwei große.

 

Mein Fazit

 

Viel geändert hat sich an meinem Essverhalten durch die brainfood-Umstellung nicht. Da ich täglich viel Obst und Gemüse zu mir nehme und mich in der Uni ausschließlich mit Müsli oder Vollkornbrot verpflege, habe ich mich, unterbewusst, schon immer Gehirn-gerecht ernährt.

Zwei Änderungen, die mir nicht so gut gefallen haben sind das viele Trinken und die fünf Mahlzeiten am Tag.

Ich tue mich nach wie vor schwer damit, ausreichend zu trinken und habe es auch in meiner Testphase nicht ändern können.

Fünf Mahlzeiten am Tag bedeuten für mich sehr viel Stress. Dauernd muss ich meine Tätigkeiten für kleine Portionen unterbrechen. Lieber passe ich meine Mahlzeiten meinem Tagesplan an und esse drei ausreichende Portionen pro Tag.

 

Ob mein Gehirn durch das Essen tatsächlich leistungsfähiger ist, kann ich nicht genau sagen, da ich mich schon von klein auf so ernähre. Da ich aber bisher keine allzu schlechten Leistungen hatte und mich selbst zu später Stunde noch einigermaßen konzentrieren kann, nehme ich an, dass das Essverhalten auf keinen Fall schlecht für das Gehirn sein kann.

 

Wenn ihr euch ebenfalls für der Trend des brainfoods interessiert, könnt ihr hier noch einmal alle Fakten, an die auch ich mich bei meinem Selbstexperiment gehalten habe, nachlesen.

Bis bald,

 

 

Eure Fabienne